#FinaleKomposition - der digitale Workflow des Fotografen inkl. Kamerafarbprofilierung und erweiterte ICC-Profilierung für Fine Art Papiere

Kurz gefasst, verstehen wir unter dem Begriff #FinaleKomposition die individuelle Ausarbeitung eines Bildmotives von der Aufnahme (der Komposition) – also der richtigen Handhabung von Kamera und Objektiv – bis zur Präsentation (in welcher Form auch immer). Die Druckerprofilierung ( ICC Profilierung ), oft auch als Papierprofilierung genannt, spielt aus unserer Sicht eine strategische Rolle und daher auch eine Ausnahmestellung im fotografischen Workflow. Machen Sie sich mit uns auf den Weg für eine neue Sicht auf die Farben in der Fotografie. Bitte verstehen Sie das Vorhaben als Projekt. Täglich werden neue Entwicklungen die Vorgehensweise neu beeinflussen. Die Prinzipien bzw. grundlegenden Herangehensweisen (siehe Ansel Adams ) bleiben jedoch.

#FinaleKomposition: der Qualitätsweg inkl. Kameraprofilierung / Kamerfarbprofilierung / Raw-Konverterauswahl, Bildbearbeitung, Druckaufbereitung inkl. ICC-Profilierung für die Fotografie und Präsentation (Licht)

Das nachfolgende Bild veranschaulicht das gesamte Vorhaben. Es behandelt die klassische Einteilung: Aufnahme, Bildverarbeitung, Präsentation. Wir gehen detailliert darauf ein und zeigen die neuesten Erkenntnisse und Methoden. Dies erfolgt auf mehreren Informationskanälen. Wenn Sie nichts verpassen möchten, bitten wir Sie, uns zu folgen.

#FinaleKomposition – der Workflow des Fotografen

Viele Fotografen kommen mit uns in Kontakt über das Thema FineArt Printing. Die weiteren Überlegungen zum neuzeitlichen Workflow des Fotografen, den wir #FinaleKomposition nennen, dürften teils neu, aber manchmal auch provozierend wirken. Vielleicht können Sie ja Anregungen entnehmen.

Das Konzept hat natürlich viele Ausprägungen. Wir wissen auch, dass es nicht leicht ist, einen „funktionierenden“, über viele Jahre mühsam erprobten Workflow in Frage zu stellen oder gar zu ändern – was aber letztendlich immer die Folge ist, wenn Sie sich verbessern möchten. Der Zustand ZUFRIEDEN ist dabei hinderlich. Alles entwickelt sich weiter und so auch das Vorhaben #FinaleKomposition.

Gewonnene Erkenntnisse bzw. plakative Merksätze zum Foto-Workflow

Letztendlich gibt es einige plakative Merksätze, die jedoch immer auch Rückwirkung haben. Manchmal will man der Wahrheit (manchmal Physik) nicht wirklich begegnen. Die finale Aussage des Workflows: Das Motiv bestimmt den Weg.

An dieser Stelle merken Sie sicher, dass der Workflow natürlich auch eine emotionale Komponente hat. Die künstlerische Freiheit muss immer gegeben sein. Die Technik ist aber die Grundlage, will man künstlerische Aspekte in der Fotografie umsetzen. Die bestmögliche Ausgangssituation ist hierbei immer von Vorteil. Die heutigen Möglichkeiten und in ihrer Eigenschaft die Kombinationsvielfalt sind durch den Fotografen nicht mehr beherrschbar. Letztendlich sieht man eine Veränderung ja immer erst, wenn man gedruckt hat. Diese Erkenntnis führt zwangsläufig dazu, dass man sich der 20:80-Regel beugt. Man braucht aber ein Ziel.

Um eine Ordnung in die Kombinationsvielfalt zu bringen, braucht man eine Art Standardisierung auf hohem Niveau. Die Bedeutung der einzelnen Schritte im fotografischen Workflow einschätzen und umsetzen lernen, dürfte die Herausforderung sein.

Für viele trivial, für manche neu und doch immer wieder überraschend sind folgende plakative Aussagen entlang dem fotografischen Workflow – zumindest, wenn man einen gewissen Anspruch hat:

  • Alles was durch das Objektiv nicht durchgeht, sieht die Kamera nicht.
  • Keine Kamera der Welt kann Farbe sehen.
  • Die RAW-Datei enthält nicht die Wahrheit.
  • Der Monitor ist die Schwachstelle des Fotografen.
  • Die Welt ist voller fotografischer Falschaussagen, die sich weiter verbreiten.
  • Die ICC-Druckerprofilierung wurde nie für den Fotografen entwickelt.
  • Die ICC-Druckerprofilierung für Fotografen sitzt einem grundlegendem Irrtum auf.
  • Ein Drucker kann meist mehr, als der Fotograf von ihm verlangt.

Die nächste Darstellung geht auf einzelne Schritte des Workflows ein und deren Bedeutung im Gesamtzusammenhang.


Der Foto-Workflow Copyright Photolux 2025

Bei der Bildbeleuchtung würden wir auch ein W = Wichtig setzen. Wir haben es aber unterlassen, da man selten auf die Bildbeleuchtung Einfluss hat. Präsentieren Sie Bilder, Fotos zu Hause ist die Bildbeleuchtung eher eine Pflichtveranstaltung.    

Es gibt mittlerweile einige Regeln und erprobte Wege. Man könnte auch sagen, es gibt den Königsweg. Die vorherige Tabelle zeigt die Wertung der einzelnen Schritte. Dazu einige Hinweise zur Legende:
W: Diese Themen halten wir für sehr wichtig im Sinne der Qualität
V: Diese Spalte wurde bewusst noch nicht gefüllt, da sehr individuell und von den Zielen abhängig
P: Dies sind Themen, die auch rekursiv sind nach dem Motto: „Wenn ich das gewusst hätte …“

Thema rekursive Betrachtungsweise im Foto-Workflow

So ist die Papierauswahl sicher wichtig, aber eben auch nur ein Prozessschritt. Das Ziel ist es, den Weg kalkulierbar zu machen. Wir gehen soweit, dass wir im RAW-Konverter / Bildbearbeitungsprogramm schon erkennen wollen, welches Papier sich besonders gut für das Motiv eignet. Wenn man über die Papier-ICC-Profilierung die Leistungsgrenzen der Inkjet- / FineArtpapiere kennt, kann man dies bereits bei der Aufnahme berücksichtigen (Ansel Adams lässt grüßen).

Ein Drucker kann meist mehr, als der Fotograf von ihm verlangt. Es müssen dann nur die Druckdaten passen. Dafür kann neben der Druckaufbereitung auch die Kamerafarbprofilierung wichtig sein. Kein Kamerahersteller ist davon ausgenommen – auch nicht Canon, Nikon, Sony, FUJI, Leica (sehr differenziert), Olympus oder Phase One.

Die Rolle der RAW-Konvertierung im Prozess #FinaleKomposition, dem Foto-Workflow

Gute Raw-Konverter liefern meist generische Profile, die aber leider nur etwas weiterhelfen. Und hier geht es eben nicht nur um die Farbseparierung wegen der Farbe. Es geht um die bessere Ausgangslage für alle nachfolgenden Schritte (egal ob s/w oder für die Kunst). Dabei ist es auch wichtig zu sehen, was von der RAW-Datei plus Kameraprofil der Bildschirm schon nicht anzeigen kann.

Heute haben Fotografen 16-Bit-Kameras und 16-Bit-Drucker. Und der Workflow dazwischen entspringt dem Jahre 1994 – aus der Sicht der ICC-Druckerprofilierung. Eine gute RAW-Profilierung schafft die Grundlage für alle weiteren Prozessschritte. Je nach Betriebssystem ergeben sich qualitative Unterschiede.

Die Rolle der Kamera-Farbprofilierung im Prozess #FinaleKomposition, dem Foto-Workflow

Die Kameraprofilierung – eigentlich ist es die Kamerafarbprofilierung – spielt eine wichtige Rolle. Kein Kamerahersteller ist davon ausgenommen. Auch nicht Canon, Nikon, Sony, FUJI, Leica (sehr differenziert), Olympus oder Phase One.

Mittlerweile liegen aufgrund der vielen Workshops viele Erkenntnisse und Erfahrungswerte vor. Gerne setzen wir diese zu Ihrem Nutzen ein. Viele Beispielbilder mit unterschiedlichen Objektiven verschiedenster Kameras können Sie begutachten – unter anderem die bewährten ZEISS-Otus-Objektive sowie die neuesten Zeiss-Objektive der ML-Baureihe.

Nebenbei: Das Thema Kamerafarbprofilierung lässt sich auch auf historische RAW-Dateien anwenden (kamera-objektivabhängig). Manchmal hören wir Aussagen wie: „Jetzt weiß ich erst, warum ich das damals fotografiert habe.“ Trotzdem muss auf jeden Kameratyp eingegangen werden. Oft ist es aber schon die richtige Bildbearbeitung, die Unterschiede sichtbar macht. In der Regel geht es darum, die Kamera so einzustellen, dass sie keinen Schaden anrichtet.

Die Rolle der Drucker-Papier-ICC-Profilierung im Prozess #FinaleKomposition, dem Foto-Workflow

Ab 2025: Der wichtigste Punkt ist jedoch der neue ICC-Drucker-Profilierungsansatz. Die Bildbearbeitung ist dann ein einmaliger Akt. Alle weiteren Ausgestaltungen / Farbempfindungen kann man über die ICC-Profile regeln. Letztendlich wird das ICC-Profil auf das Motiv hin und die eigene Emotion hin abgestimmt. Diese Drucker-ICC-Profile kann der Fotograf in Zukunft selbst herstellen (im Bedarfsfall „on the fly“).

Druckservice von Photolux für FineArt-Bilder mit großer Auswahl an Rahmen, Passepartout, Glas und natürlich FineArt-Papier

Immer wieder haben Kunden uns gefragt, warum wir nicht auch einen Druckservice anbieten. Wir haben immer gezögert, aus unterschiedlichen Gründen. Im Rahmen des Projektes #FinaleKomposition ist es jedoch unerlässlich geworden, einen Druckservice anzubieten. Die Gründe hierfür sind:

  • Fotografen haben selbst keinen Drucker, können aber die Prinzipien #FinaleKomposition anwenden und möchten die Qualität dann auch erhalten.
  • Fotografen haben einen Drucker und wenden die Prinzipien #FinaleKomposition an, möchten jetzt aber ein Bild größer als ihr Drucker es erlaubt. Bislang werden von Photolux FineArt-Drucke bis 44 Zoll (1,118 m) angeboten.
  • Nicht jeder Fotograf mit einem Fotodrucker hat auch alle Materialien verfügbar, um die Weiterverarbeitung im Sinne der Präsentation zu machen: Rahmenauswahl, Passepartoutauswahl oder z. B. Museumsglas.

Für den Online-Druckservice sind die Qualitätskriterien ausschlaggebend. Daher ist es nur der Anfang der Entwicklung. Viele weitere Produkterweiterungen sind in Vorbereitung. Testen Sie diesen Service ausgiebig. Sie finden den FineArt-Druck-Konfigurator unter fineartdruck.photolux.de.

Die Vorteile mit dem neuen FineArt-Druckservice bzw. dem FineArt-Print-Konfigurator

Das Motiv ist entscheidend. Sie können Rahmen, Passepartout variieren und sich einen eigenen FineArt-Stil bilden.

Wenn Sie Interesse am Themenkomplex „Workflow des Fotografen“ haben, tragen Sie sich bitte in den Newsletter ein (oben links auf dieser Homepage).

Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie weitere Fragen dazu haben. Schreiben Sie uns an info@photolux.de.
Fragen sind immer willkommen! Wir verstehen uns ja als Informations-Drehscheibe.
Natürlich können Sie uns auch anrufen. Unsere Rufnummer lautet 09122 833029 

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